von Altes Gymnasium
Klimaherausforderung in Sønderborg
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Am Montag, den 8. Juni, kam es im nahegelegenen Sønderborg zu einem Treffen der besonderen Art:
Die Klasse 6c und ihr Klassenlehrerteam begegneten im Rahmen des vom Kulturteam des Regionskontors Sønderjylland-Schleswig initiierten Projekts „Praktivismus – Hoffnung durch Handeln“ einer dänischen Schulklasse, mit der sie gemeinsam rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit kreativ arbeiteten.
Veranstaltungsort war das Naturcenter Sønderborg, das Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein im Alltag lebt und damit den passenden Rahmen für das Projekt bot. Zum Einstieg erkundeten die Kinder, eingeteilt in deutsch-dänische Kleingruppen, bei einer Klima-Rallye das weitläufige und idyllische Gelände des Naturcenters. Dabei kamen die beiden Schulklassen erstmalig miteinander ins Gespräch.
Anschließend wurden alle Teilnehmenden in drei Workshop-Gruppen aufgeteilt. Die Workshops wurden von professionellen Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Kulturteam begleitet und eröffneten den Kindern neue Perspektiven auf Umwelt- und Klimaschutz.
In einem Workshop gestalteten die Schülerinnen und Schüler mithilfe des Linolschnittverfahrens Meerestier-Motive, die sie anschließend drucken konnten. Außerdem nutzten sie mitgebrachten Plastikmüll als Druckmaterial und schufen daraus kreative, abstrakte Drucke auf Papier. Die entstandenen Werke wurden schließlich um eine große Fisch-Silhouette ergänzt und machten auf die Verschmutzung unserer Meere aufmerksam.
Im zweiten Workshop wurden aus Ton sowie kleinsten Plastikresten fantasievolle Tiere und Wesen gestaltet. Die entstandenen Figuren wurden anschließend in kleinen Pappschachteln inszeniert. Die kreative Aufgabe regte zum Nachdenken an: Was passiert, wenn immer mehr Mikroplastik in die Natur und in die Nahrungskette gelangt? Wie könnten sich Tiere und Umwelt in Zukunft verändern?
Der dritte Workshop stellte die Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. Die Gruppe bildete symbolisch einen Baum, dessen Leben und Wachstum nur durch das Mitwirken aller gesichert werden konnte. Dabei wurde deutlich, dass nachhaltiges Handeln und der Schutz unserer Umwelt nur gemeinsam gelingen können.
Auch wenn nicht immer dieselbe Sprache gesprochen wurde, gelang die Verständigung erstaunlich gut und insgesamt herrschte eine große Offenheit unter den Kindern. Gerade diese zwischenmenschlichen Begegnungen machten den Tag zu etwas Besonderem. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten engagiert mit, zeigten Kreativität und hatten große Freude an den Workshops.
Ein herzlicher Dank gilt dem Kulturteam des Regionskontors sowie den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern, die dieses deutsch-dänische Projekt ermöglicht haben. Wir freuen uns auf weitere Begegnungen in der Zukunft.
Nele Schnepel-Djuric